Die richtige Körpertemperatur ist für neue Erdenbürger enorm wichtig. Schließlich möchte keine Mutter, dass ihr Baby frieren muss. Aber auch zu warme Kleidung sollte vermieden werden, damit das Baby nicht schwitzt. Deshalb sollte Bekleidung für Babys auch nur aus rein natürlichen Materialien bestehen, damit es weder zu Wärmestaus noch zu Hautreizungen kommen kann. Gerade Frühgeborene haben diesbezüglich besondere Bedürfnisse, denn die optimale Temperatur ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Frühgeborenen. Die Meinungen, ob man Frühchen außer der Windel überhaupt etwas anziehen sollte, gehen auseinander. Jedoch gehen in jüngster Zeit die Erkenntnisse in die Richtung, dass es durchaus angebracht ist, diesen zarten Geschöpfen schon in der Klinik entsprechende Kleidung anzuziehen. Da gibt es von verschiedenen Marken spezielle Frühchen-Kleidung (kleiner als Größe 50), die ganz auf die geradezu unglaublich kleinen Ärmchen und Beinchen abgestimmt ist. Außerdem gibt es Modelle, die spezielle Öffnungen für Kabel haben, um die medizinische Versorgung ideal zu unterstützen.
Besonders wichtig für Frühchen ist das sogenannte Känguruhen: Das Baby wird auf die nackte Brust der Mutter oder des Vaters gelegt und kann so Körperwärme, Herzschlag und Geruch der Eltern unmittelbar aufnehmen. Hier ist es wichtig, den kleinen Kopf des Babys mit einem passenden Mützchen zu schützen. Apropos Geruch: Damit das Kind den natürlichen Duft der Eltern erlernen und erkennen kann, ist es sinnvoll, auf Weichspüler und ähnliche Produkte zu verzichten. Dadurch werden auch unnötige Reizungen der empfindlichen Haut vermieden.
Ob es sich lohnt, spezielle Frühchenkleidung zu kaufen, ist eine andere Frage, die sich viele Eltern stellen. Schließlich könnte man auch gleich größere Größen kaufen, weil die Kleinen ohnehin schnell hineinwachsen. Aber das viele Umkrempeln und Umschlagen empfinden viele als lästig und wollen es ihrem Winzling so bequem wie möglich machen, zumal die Frühchen oft nicht so schnell wachsen, wie man erwarten würde.